„Dem Widerstand auf der Spur“ ist eine virtuelle Ausstellung, die Nürnberger Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer während des Nationalsozialismus portraitiert. Sie finden auf dieser Website Informationen zu Aktionen und Schicksalen von Personen, die beim Betrieb einer illegalen Druckerei in einem Höhlenversteck mitwirkten, die Mitarbeit an der Waffenproduktion versagten, gewerkschaftlichen und publizistischen Widerstand organisierten oder auch alltägliche, aktive Solidarität mit Verfolgten bewiesen.

Klicken Sie hier für einen Rundgang: Im Herzen von Nürnberg können Sie historisch relevante Stationen einiger Widerstandskämpferinnen und -kämpfer zu Fuß erschließen.

Temporäre InstBild1allationen im öffentlichen Raum ermöglichen zudem “kognitives Stolpern” über überraschende Botschaften an Nürnberger Orten, die eng mit dem Schicksal der portraitierten Menschen verbunden sind. Über einen QR-Code können dann direkt vor Ort die jeweiligen Informationen auf der Website abgerufen werden. Anlässlich der „Stadt(ver)führungen“ 2015, 2016 und 2017 trat die virtuelle Ausstellung erstmals an die Öffentlichkeit – zunächst auf Plakataufstellern und über Litfaß-ähnliche Säulen, da über eine dauerhafte Anbringung bisher noch nicht abschließend entschieden wurde. Unsere Bilanz nach der ersten Testung fällt positiv aus. So konnten alleine an den beiden Wochenenden der „Stadt(ver)führungen“ 2015 und 2016 über 1000 Zugriffe auf die Website verzeichnet werden. Im Jahr 2017 registrierten wir 658 Zugriffe von 80 Besuchern.

Zum ersten Mal bo1ten wir auch geführte Rundgänge an und freuten uns über 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neu in unserem Rundgang ist Marie Haag, die für ihre, dem antisemitischen Konformismus widerstehende, Loyalität mit ihrem Leben bezahlte. Wir arbeiten mit der Stadt Nürnberg bereits konstruktiv an einer dauerhaften Installation.

Die Menschen des Widerstands

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Stationen des Rundgangs


Inhaltliche Recherche/ Historikerteam
Ulli Schlee und Marco Schrage

Konzept und Gestaltung / Gruppe denk.akt
Claudia Muth, Marius Raab, Alexandra Lang und Claudia Gorr

Unterstützt von der Ernst-Rummel-Förderung für Projekte zu Opposition und Ausgrenzung in Nürnberg bis 1945 und der Herbert Kolb-Förderung durch den Verlag testimon